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Um Haare durch Licht dauerhaft zu entfernen, benötigt man in der Regel hohe Energiedichten, die bei gutem Wirkungsgrad manchmal auch Nebenwirkungen mit sich bringen können. Ziel ist deshalb eine möglichst große Temperaturdifferenz zwischen Haarwurzel und Epidermis.
Die Temperatursteigerung wird bei der ELOS (Elektro-Optische-Synergie)-Technologie durch die Synergie aus RF (Radiofrequenz)-Strom mit einer Frequenz von 1 MHz und optischer Energie in einem Puls erreicht. Dadurch werden zwei unterschiedliche Energieformen wirkungsvoll kombiniert. Bei dieser Methode wird der Strom von außen durch zwei Elektroden appliziert, die im Handstück eingebaut sind. Dadurch kann die Wirkung des Stroms sowohl regional, als auch in seiner Eindringtiefe lokalisiert werden. Dieser Strom konzentriert sich an Stellen, an denen der Widerstand am geringsten ist, d.h. die höchsten Temperaturen auftreten. Diese Temperaturen werden durch Lichtimpulse im Bereich der Haarwurzel erzeugt. Kombiniert man beide Energieformen (optische und elektrische), kann die Temperatur an der Haarwurzel also erheblich erhöht werden, ohne dabei die Haut in gleichem Maße zu belasten. Die Wirksamkeit der Behandlung wird somit erhöht und das Risiko von eventuellen Nebenwirkungen reduziert.
Die Stromverteilung ist melaninunabhängig und somit auch hauttypunabhängig. Es bietet sich dadurch die Möglichkeit, das "therapeutische Wirkungsfenster" zwischen der Haut und den Haaren erheblich zu vergrößern. Der Strom konzentriert sich an der Außenseite des Haarfollikels (er kann nicht in die Haare eindringen) und erwärmt diesen zusammen mit den Stammzellen, die für das Haarwachstum verantwortlich sind, viel stärker als die Epidermis. Dabei entsteht eine Erwärmung des gesamten Haarfollikels und nicht nur des Haarschaftes alleine.
Die Erwärmung von kompletten Follikeln von außen mit RF-Strom und von innen mit Licht über eine Zeitspanne von bis zu 200 ms bewirkt, dass die Temperatur im Haarfollikel über viel längere Zeit und mit maximaler Gleichverteilung hoch gehalten werden kann.
Da der thermische Effekt einer permanenten Haarreduktion nicht nur auf den Haarschaft, sondern auch auf die Stammzellen im Follikel gerichtet sein muss, ist ELOS allen reinen Lichtepilationssystemen überlegen. Besonders wichtig ist dies bei der Behandlung von helleren und feineren Haaren (außer weiße Haare und Flaumhaare), da dann die Absorption des Lichtes im Haarschaft dramatisch abnimmt.
Arbeitsweise: Beispiel Haarentfernung

tenderma ist Mitglied im Schweizer Franchise Verband.
