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tenderma Franchising

tenderma ermöglicht Existenzgründern oder bestehenden Firmen die Übernahme und Umsetzung ihres markterprobten und erfolgreichen Geschäftskonzeptes. Dabei erhält der tenderma-Partner ein "schlüsselfertiges" Geschäftskonzept mit allen Schutzrechten, Wettbewerbsvorteilen, Schulungen und Dienstleistungen sowie Unterstützung in betriebswirtschaftlichen Fragen, in Marketing und PR. Dieses umfangreiche Know-how kann der Franchise-Partner als rechtlich selbstständiger Unternehmer an seinem Standort umsetzen und sich - dank seines starken Partners - ganz auf den Verkauf vor Ort und auf seine Kundenbetreuung konzentrieren. Denn während sich der unabhängige Existenzgründer den Zugang zu seiner Kundschaft über kostenintensive Werbe- und Marketingmaßnahmen erst mühsam erarbeiten muss, können tenderma-Partner bereits von Anfang an von der etablierten Marke und vom Marktanteil ihres Systems profitieren.

Was ist Franchising?

Der Ursprung des Franchisings
Der Begriff "Franchise" hat seinen Ursprung im mittelalterlichen Frankreich. Dort bezeichnete er die Vergabe von Privilegien an Dritte, die gegen Entgelt eine im staatlichen Interesse liegende Produktion oder den Handel mit gewissen Erzeugnissen betrieben. In Großbritannien prägte der Begriff das Vorrecht, das die britische Krone Vertrauensleuten zur Steuereinnahme einräumte und in den USA des vorigen Jahrhunderts wurden unter dem Namen "Franchising" Rechte zur Erschließung des Kontinents vergeben. Auf diese Weise konzessionierte man etwa die Eisenbahnlinien. Ins amerikanische Wirtschaftsvokabular übernommen, wurde Franchising in seinen Ausprägungen nach den Bedingungen der Märkte weiterentwickelt. Mitte des 19. Jahrhunderts verstand man unter Franchising die kommerzielle Nutzung von Rechten Dritter - und damit war bereits die Nähe zum heutigen Verständnis von Franchising gegeben.

Der Begriff des heutigen Franchisings
Das heutige Franchising ist ein Vertriebssystem, durch das Waren und/oder Dienstleistungen und/oder Technologien vermarktet werden. Es gründet sich auf eine enge und fortlaufende Zusammenarbeit rechtlich selbstständiger und unabhängiger Unternehmen, des Franchise-Gebers und seiner Franchise-Nehmer. Der Franchise-Geber gewährt seinen Franchise-Nehmern das Recht und legt ihnen gleichzeitig die Verpflichtung auf, ein Geschäft entsprechend seinem Konzept zu betreiben. Dieses berechtigt und verpflichtet den Franchise-Nehmer, gegen ein direktes oder indirektes Entgelt im Rahmen und für die Dauer eines schriftlichen, zu diesem Zweck zwischen den Parteien abgeschlossenen Franchise-Vertrags bei laufender technischer und betriebswirtschaftlicher Unterstützung durch den Franchise-Geber, den Systemnamen und/oder das Warenzeichen und/oder die Dienstleistungsmarke und/oder gewerbliche Schutz- oder Urheberrechte sowie das Know-how, die wirtschaftlichen und technischen Methoden und das Geschäftssystem des Franchise-Gebers zu nutzen.

Quelle: Verhaltenkodex der European Franchise Federation (EFF)

Die Entwicklung des "modernen" Franchising
Die ersten "modernen" Franchise-Systeme gab es in der Zeit der beginnenden Industrialisierung: 1860 gestattete die "Singer Sewing Machine Company" fahrenden Händlern, ihre Nähmaschinen auf eigene Rechnung und in eigenem Namen zu vertreiben. Dem Pionier Singer folgten weitere wie General Motors, Coca-Cola und Snap on Tools.

Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich eine neue Form des Franchising. Das Franchise-System musste an die Erfordernisse von Massenmärkten angepasst werden. Dies bedeutete, dass neben dem reinen Produktvertrieb bzw. dem Dienstleistungsangebot vermehrt am Aufbau von Systemidentitäten gearbeitet wurde. Dafür wurden einheitliche Auftritte entwickelt, die die Markenbildung förderten und der Profilierung dienten. Dem Kunden erlaubte dies, die Angebote und Systeme eindeutig voneinander zu unterscheiden.

Franchising heute
Die heutige Form des Franchisings fand ihren Ursprung am 2. März 1955 mit dem wohl allen bekannten Franchise-System "McDonald's". Der Jazz-Musiker und ehemals als Milchmixgeräte-Vertreter tätige Ray Kroc legte mit der Hamburger Kette den Grundstein zu einem der weltweit erfolgreichsten Franchise-Systemen. Die Expansion von McDonald's verlief dabei parallel zum allgemeinen Erfolgsdurchbruch des Franchisings. Die Weiterentwicklung zum heutigen Franchising bestand darin, die Angebotsorientierung um das Wissen der Geschäftsführung zu erweitern.

So kann ein Existenzgründer, der heute ins Franchising einsteigt, ein schlüsselfertiges Geschäftskonzept erwarten, das ihm von "A-Z" die erfolgreiche Vermarktung desselben aufzeigt. Betrachtet man die historische Entwicklung des Franchisings, so wird deutlich, dass es wesentlich zum Wirtschaftsaufschwung in den USA beigetragen hat und auch in Europa zunehmend in Konkurrenz zu den herkömmlichen Unternehmensformen tritt.

Heute existieren weltweit über 12.000 Franchise-Geber und 800.000 Franchise-Partner. Auch in Deutschland nimmt Franchising als Vertriebsform immer mehr zu - gab es 1995 erst 530 Franchise-Systeme in Deutschland, sind es mittlerweile schon 900. Damit zählt Deutschland zu den europäischen Ländern mit der größten Dichte an Franchise-Betrieben, gefolgt von Großbritannien und Frankreich. Auch für die Zukunft wird der deutschen Franchise-Wirtschaft ein überdurchschnittliches Wachstum gegenüber der Gesamtwirtschaft prognostiziert. Damit trägt die Franchise-Branche entscheidend zur Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen bei.

Franchising ist über Jahrzehnte hinweg gewachsen und entwickelt sich ständig weiter. Denn die Vertriebsform Franchising ist so angelegt, dass die Vielfältigkeit der Konzepte genau auf das Produkt bzw. die Branche zugeschnitten ist und die Arbeitsteilung zwischen Franchise-Geber und Franchise-Partner das System so flexibel macht, dass es sich jederzeit neuen Marktgegebenheiten anpassen kann.

Quelle: Deutscher Franchise-Verband e.V. (DFV)

tenderma ist Mitglied im Schweizer Franchise Verband.

Schweizer Franchise Verband